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Gruppe Ethik-21 / EVE-STIFTUNG

 

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Abstracts

VI. Heiligendammer-Gespräche · 06.08. Mai 2005
Seebad Heiligendamm

"Identität der Medizin und ihre Zukunft zwischen Plan und Markt" 

 

Vorträge

 

Vortrag

Identität der Medizin

(Johannes Bircher)

  1. Wie sieht eine wirklichkeitsgerechte Selbstbeschreibung der Medizin aus?

  2. Wie wird in der Medizin eine Orientierung auf ihre Identität erreicht?

  3. Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Identität der Medizin für Organisation und Auftritt der Medizin gegenüber dem Gesundheitswesen?

 

Vortrag

Das Gute als Antwort

(Jürgen R. E. Bohl)

  1. Wer wüsste zu sagen, was das Gute sei?

  2. Ist das Vernünftige notwendigerweise auch gut?

  3. Warum eigentlich sollte man Gutes tun?

 

Vortrag

(Eugen Drewermann)

Heil und Heilung.

Vom Wesen eines Arztes

 

Vortrag

Rationalität – Spiritualität – Therapie.

Bemerkungen zu einem nichterledigten Thema

(Udo Kern)

  1. Der Mensch ein Vernunftwesen – Welche Notwendigkeit und Grenze ergibt sich aus dieser anthropologischen Basisaussage?

  2. Warum Faszination und therapeutische Erwartung hinsichtlich fernöstlicher Spiritualität?

  3. Was bedeutet die therapeutische Entdeckung der intellektuellen abendländischen Spiritualität?

 

Vortrag

Ärztliches Handeln und Arzt-Patient-Beziehung im Schnittfeld zwischen den Kulturen Ethik und Ökonomie.

Überlegungen zu Wettbewerb, Rationalisierung und einem wie viel an Ungerechtigkeit

(Georg Marckmann)

  1. Welche ethischen Konflikte ergeben sich für das ärztliche Handeln und die Arzt-Patient-Beziehung aus der zunehmenden Ökonomisierung der Medizin?

  2. Wie viel Wettbewerb verträgt eine gerechte Medizin?

  3. Welche veränderten ethischen Anforderungen resultieren aus der Mittelknappheit für die verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen, allen voran für Arzt und Patient?

 

Vortrag

Aufbruch – oder: Irritierende Ordnungen in der GesundheitsBranche.

Ethischer Wettbewerb und komplexer werdende Governance-Structures

(Peter-Alexander Möller)

  1. Wie lässt sich Wirtschaftlichkeit in der Gesundheitsversorgung strategisch neu denken?
  2. Welchen Stellenwert können individuelle Wertkonzepte und ethische Überzeugungen im strukturöffnenden Zukunftsmarkt der GesundheitsBranche haben?
  3. Welche WerteBildung kann über eine Ethik des Konsums mit Bezug auf soziale Institutionen entwickelt werden?

 

Vortrag

Moral als Krankheit.

Von der Identität zur Finalität einer sich entgrenzenden Medizin

(Hans-Martin Schönherr-Mann)

  1. Lässt sich die Identität der Medizin ohne jene Zwecke bestimmen, die Produzenten und Konsumenten damit verbinden?

  2. Verfolgen die Betroffenen mit der Heilkunde ethische Ansprüche, die den irdischen Rahmen der Medizin notorisch überschreiten?

  3. Inwieweit lassen sich die mit der Medizin verbundenen Zwecke ihrerseits bestimmen und eingrenzen?

 

Podiumsgespräche

 

Heiligendammer-Gespräch I

Prof. Dr. Johannes Bircher und Prof. DDr. Reimer Gronemeyer zum Thema:

"Ethos der Medizin"

 

Podiumsgespräch I

Medizin anders wahrnehmen

(Johannes Bircher)

  1. Welche Faktoren gefährden heute die ärztliche Berufsethik?

  2. Welcher Beitrag kann die neue Charta zur ärztlichen Berufsethik leisten?

  3. Wie kann das GesundheitsSystem die ärztliche Berufsethik unterstützen?

 

Podiumsgespräch I

Thema XXX

(Reimer Gronemeyer)

 

Heiligendammer-Gespräch II

Dr. h. c. Herbert Rebscher und Rolf Stuppardt zum Thema:

"Solidarische Finanzierung und die Gewähr von
Pluralismus und Individualität in Anspruch und Leistung"

 

Podiumsgespräch II

Verantwortung höherer Systemebenen für die medizinische Identität

(Herbert Rebscher)

 

Podiumsgespräch II

Einfluss höherer Struktursysteme und Normen auf die medizinische Identität

(Rolf Stuppardt)

  1. Befördern die Strukturen im Gesundheitswesen eine optimale und rationale medizinische Versorgung?

  2. Geben maßgebliche Normen im Gesundheitswesen hinreichende Spielräume für individuelle gesundheitliche Versorgung?

  3. Ist die gemeinsame Selbstverwaltung von Ärzten, Zahnärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen in der heutigen Gesundheitswirtschaft mit Blick auf optimalen outcome noch zeitgemäß?

 

Heiligendammer-Gespräch III zu den Schlussfolgerungen

Bundeswirtschaftsministerium und Plenum zum Leitthema:

"Ökonomisierung des GesundheitsWesens"

 

Podiumsgespräch III zu den Schlussfolgerungen

Der Motor liegt nicht mehr in der Medizin – oder: Soziale Gerechtigkeit und die Tiefe der Veränderung des Systems

(N. N. & Plenum)

 

Podiumsgespräch III zu den Schlussfolgerungen

Strukturelle Verantwortung und das Ende der Trennung zwischen Kosten und Qualität

(N. N. & Plenum)

 

Workshops / Diskurse 

 

Workshop / Diskurs I

Hippokrates und eGovernance Chancen, Nutzen und Risiken einer virtuell erweiterten Verantwortungspartnerschaft von Arzt und Patient

(Jürgen R. E. Bohl, Martin Denz, Gottfried Dietzel, Hubert Donhauser, Thomas M. Helms,
Harald Korb
Chairman, Karl-Friedrich Wessel)

  1. Welche Chancen in der Behandlungsverbesserung sind mit einer optimierten Datenverfügbarkeit verbunden?

  2. Welche positiven und negativen Veränderungen in der Kooperation zwischen Ärzten und Patienten sind durch die Telematik gegeben?

  3. Inwieweit hat der Patient als Kunde Anspruch auf eine optimierte Behandlung, die "State of the Art" moderne Technologien mit einbezieht?

 

Workshop / Diskurs II

MedizinBranche bedingt Wechsel der Systeme Schnittstellenmanagement und Qualitätsmarken in einem kundenorientierten Wettbewerb

(Heinz Lohmann, Karl-Heinz Wehkamp)

  1. Wie stellt sich heute die Beziehung zwischen Gesundheitssystemen und Gesundheitswirtschaft dar?

  2. Wie verändern sich das Selbstverständnis und die Qualität der Medizin und inwieweit sind diese Veränderungen steuerbar?

  3. Welche Herausforderungen ergeben sich für die Führungskräfte und das Management?

 

Diskurs III zu den Schlussfolgerungen

Wachstumsmotor GesundheitsWirtschaft.

Moralische Besonderheiten des MedizinBetriebes als Rahmenbedingungen für ein heilkundliches Ethos

(Stefan Huster, Günter Neubauer, Margot von Renesse, Hans-Peter Schreiber & Plenum)

  1. Welche ökonomische Bedeutung kommt der GesundheitsWirtschaft heute und in Zukunft zu?

  2. Kann das Paradigma des nach Vorteil strebenden homo oeconomicus auf den GesundheitsBetrieb bzw. Arzt übertragen werden?

  3. Sind ökonomische Optimierung und moralische Verantwortlichkeit zueinander widersprüchlich oder komplementär?

 

Die vollständige Website wird zurzeit erstellt.
Wir bitten um ein wenig Geduld und hoffen, dass soweit das bereits bestehende Internetangebot Ihr Interesse findet.

 

 

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