VI. Heiligendammer-Gespräche ·
06.–08.
Mai 2005
Seebad Heiligendamm
"Identität der Medizin und ihre Zukunft zwischen Plan und Markt"
Vorträge
Vortrag
Identität
der Medizin
(Johannes Bircher)
-
Wie
sieht eine wirklichkeitsgerechte Selbstbeschreibung der Medizin aus?
-
Wie wird
in der Medizin eine Orientierung auf ihre Identität erreicht?
-
Welche
Konsequenzen ergeben sich aus der Identität der Medizin für Organisation
und Auftritt der Medizin gegenüber dem Gesundheitswesen?
Vortrag
Das Gute als
Antwort
(Jürgen R. E. Bohl)
-
Wer wüsste zu sagen, was
das Gute sei?
-
Ist das Vernünftige
notwendigerweise auch gut?
-
Warum eigentlich sollte man
Gutes tun?
Vortrag
(Eugen Drewermann)
Heil und Heilung.
Vom Wesen
eines Arztes
Vortrag
Rationalität
– Spiritualität – Therapie.
Bemerkungen
zu einem nichterledigten Thema
(Udo
Kern)
-
Der Mensch ein
Vernunftwesen – Welche Notwendigkeit und Grenze ergibt sich aus dieser
anthropologischen Basisaussage?
-
Warum Faszination und
therapeutische Erwartung hinsichtlich fernöstlicher Spiritualität?
-
Was bedeutet die
therapeutische Entdeckung der intellektuellen abendländischen Spiritualität?
Vortrag
Ärztliches
Handeln und Arzt-Patient-Beziehung im Schnittfeld zwischen den Kulturen Ethik und
Ökonomie.
Überlegungen
zu Wettbewerb, Rationalisierung und einem wie viel an
Ungerechtigkeit
(Georg
Marckmann)
-
Welche ethischen Konflikte
ergeben sich für das ärztliche Handeln und die Arzt-Patient-Beziehung aus
der zunehmenden Ökonomisierung der Medizin?
-
Wie viel Wettbewerb verträgt
eine gerechte Medizin?
-
Welche veränderten
ethischen Anforderungen resultieren aus der Mittelknappheit für die
verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen, allen voran für Arzt und
Patient?
Vortrag
Aufbruch
– oder: Irritierende Ordnungen in der GesundheitsBranche.
Ethischer
Wettbewerb und komplexer werdende Governance-Structures
(Peter-Alexander
Möller)
- Wie lässt sich Wirtschaftlichkeit in der
Gesundheitsversorgung strategisch neu denken?
- Welchen Stellenwert können individuelle
Wertkonzepte und ethische Überzeugungen im strukturöffnenden Zukunftsmarkt
der GesundheitsBranche haben?
- Welche WerteBildung kann über eine Ethik des
Konsums mit Bezug auf soziale Institutionen entwickelt werden?
Vortrag
Moral
als Krankheit.
Von
der Identität zur Finalität
einer sich entgrenzenden Medizin
(Hans-Martin Schönherr-Mann)
-
Lässt sich die Identität
der Medizin ohne jene Zwecke bestimmen, die Produzenten und Konsumenten
damit verbinden?
-
Verfolgen die Betroffenen
mit der Heilkunde ethische Ansprüche, die den irdischen Rahmen der Medizin
notorisch überschreiten?
-
Inwieweit lassen sich die
mit der Medizin verbundenen Zwecke ihrerseits bestimmen und eingrenzen?
Podiumsgespräche
Heiligendammer-Gespräch
I
Prof. Dr. Johannes
Bircher und Prof. DDr. Reimer Gronemeyer zum Thema:
"Ethos der Medizin"
Podiumsgespräch
I
Medizin
anders wahrnehmen
(Johannes
Bircher)
-
Welche
Faktoren gefährden heute die ärztliche Berufsethik?
-
Welcher
Beitrag kann die neue Charta zur ärztlichen Berufsethik leisten?
-
Wie kann
das GesundheitsSystem die ärztliche Berufsethik unterstützen?
Podiumsgespräch
I
Thema XXX
(Reimer Gronemeyer)
Heiligendammer-Gespräch
II
Dr. h. c. Herbert
Rebscher und Rolf Stuppardt zum Thema:
"Solidarische Finanzierung und die Gewähr von
Pluralismus und Individualität in Anspruch und Leistung"
Podiumsgespräch
II
Verantwortung
höherer Systemebenen für die medizinische Identität
(Herbert Rebscher)
Podiumsgespräch
II
Einfluss
höherer Struktursysteme und Normen auf die medizinische Identität
(Rolf
Stuppardt)
-
Befördern die Strukturen
im Gesundheitswesen eine optimale und rationale medizinische Versorgung?
-
Geben maßgebliche Normen
im Gesundheitswesen hinreichende Spielräume für individuelle
gesundheitliche Versorgung?
- Ist
die gemeinsame Selbstverwaltung von Ärzten, Zahnärzten, Krankenhäusern
und Krankenkassen in der heutigen Gesundheitswirtschaft mit Blick auf
optimalen outcome noch zeitgemäß?
Heiligendammer-Gespräch
III zu den Schlussfolgerungen
Bundeswirtschaftsministerium
und Plenum zum
Leitthema:
"Ökonomisierung des GesundheitsWesens"
Podiumsgespräch
III zu den Schlussfolgerungen
Der
Motor liegt nicht mehr in der Medizin – oder:
Soziale
Gerechtigkeit und die Tiefe der Veränderung des Systems
(N.
N. & Plenum)
Podiumsgespräch
III zu den Schlussfolgerungen
Strukturelle Verantwortung und das Ende der
Trennung zwischen Kosten und Qualität
(N. N. & Plenum)
Workshops / Diskurse
Workshop / Diskurs I
Hippokrates
und eGovernance –
Chancen, Nutzen und Risiken einer virtuell erweiterten
Verantwortungspartnerschaft von Arzt und Patient
(Jürgen
R. E. Bohl, Martin Denz, Gottfried Dietzel, Hubert Donhauser, Thomas M. Helms,
Harald Korb –
Chairman,
Karl-Friedrich Wessel)
-
Welche Chancen in der Behandlungsverbesserung
sind mit einer optimierten Datenverfügbarkeit verbunden?
-
Welche positiven und negativen Veränderungen
in der Kooperation zwischen Ärzten und Patienten sind durch die Telematik
gegeben?
-
Inwieweit hat der Patient als Kunde Anspruch
auf eine optimierte Behandlung, die "State of the Art" moderne
Technologien mit einbezieht?
Workshop / Diskurs II
MedizinBranche
bedingt Wechsel der Systeme –
Schnittstellenmanagement und Qualitätsmarken in einem kundenorientierten
Wettbewerb
(Heinz Lohmann, Karl-Heinz Wehkamp)
-
Wie
stellt sich heute die Beziehung zwischen Gesundheitssystemen und
Gesundheitswirtschaft dar?
-
Wie
verändern sich das Selbstverständnis und die Qualität der Medizin und
inwieweit sind diese Veränderungen steuerbar?
- Welche
Herausforderungen ergeben sich für die Führungskräfte und das Management?
Diskurs III zu den
Schlussfolgerungen
Wachstumsmotor
GesundheitsWirtschaft.
Moralische
Besonderheiten des MedizinBetriebes als Rahmenbedingungen für ein
heilkundliches Ethos
(Stefan
Huster, Günter Neubauer, Margot von Renesse, Hans-Peter Schreiber & Plenum)
-
Welche ökonomische
Bedeutung kommt der GesundheitsWirtschaft heute und in Zukunft zu?
-
Kann das Paradigma des nach
Vorteil strebenden homo oeconomicus auf den GesundheitsBetrieb bzw. Arzt übertragen
werden?
-
Sind ökonomische
Optimierung und moralische Verantwortlichkeit zueinander widersprüchlich
oder komplementär?
Die vollständige Website wird zurzeit
erstellt.
Wir bitten um ein wenig
Geduld und hoffen, dass soweit
das bereits bestehende Internetangebot Ihr Interesse findet.