III. Ethik-Symposium ·
03. - 05. Mai 2002
·
Seebad Kühlungsborn
Sowohl
in den öffentlichen Diskussionen („Round Table-Gespräche“)
als auch in den internen Disputationen der
Referenten werden reale medizinische Probleme unserer Zeit erörtert werden.
Dabei gilt es ethisch-moralisch gerechtfertigte wie ökonomisch tragfähige Lösungsstrategien
für medizinische Konflikte anzuregen: Ethik soll hierzu im Sinne von Fairness,
Kompatibilität und realisierbarer Normen praktisch werden.
Einem
Vortragsblock, jeweils zusammengesetzt aus sieben 20- bis 25-minütigen
Referaten, folgen zeitlich versetzt die Plenen der öffentlichen Diskussionen
sowie internen Disputationen. Die Referate werden in
Themenblöcken diskutiert. Das Konzept der international erprobten
„Round Table“ wird durch erfahrene Moderation unterstützt sein.
Auf
Grund der angestrebten medialen Vernetzung des Ethik-Vorhabens besteht für die
interessierte Öffentlichkeit die Möglichkeit via eMail, Faxbrief oder
rechtzeitig zuvor zugesandtem Brief sowohl auf die Klausurtagung der Experten
wie auch auf die Round Table-Gespräche einzuwirken. Es ist grundsätzlich
die Möglichkeit der Beteiligung, und d. h. Einflussnahme für den
fachkundigen Teilnehmer wie sachlich Interessierten gegeben. Die Kontakte zu den
Interessensvertretern der Wirtschaft, Politik, Kultur und der Medien sind dabei
ausdrücklich gewünscht.
Die
Beiträge der Referenten und die (vorläufigen) Ergebnisse der gemeinsamen
Diskurse werden in unterschiedlichen Zusammenfassungen veröffentlicht und
publiziert werden: d. h. in Auszügen und in kurzen Zusammenfassungen
aufbereitet für das Internet sowie ausführlich und detailliert in den
wissenschaftlichen Büchern bzw. Tagungsreadern* **.
*
Möller P-A. Hrsg.
Verantwortung und Ökonomie in der Heilkunde.
In: Medizinische Ethik im 21. Jahrhundert. Zur Anthropotechnik der
Menschlichkeit. Bd. I.
PETER LANG – Europäischer Verlag der Wissenschaften: Frankfurt a. M., 2000.
ISBN 3-631-36932-8
**
Möller P-A. Hrsg. Die Kunst
des Alterns.
Medizinethische Diskurse über den Alterungsprozess in exogener Einflussnahme.
In: Medizinische Ethik im 21. Jahrhundert. Zur Anthropotechnik der
Menschlichkeit. Bd. II.
PETER LANG – Europäischer Verlag der Wissenschaften: Frankfurt a. M., 2001.
ISBN 3-631-38699-0
Dokumentierbare
Zwischenergebnisse der Diskussionen und Disputationen können der
„vernetzten“ Öffentlichkeit u. a. auch via Internet zur Verfügung
gestellt werden. Auf dem gleichen Wege können Fachkundige und sachlich
Interessierte von jedem externen Ort auf das Symposium Einfluss nehmen. Über
das auch während der Tagung zugeschaltete Internet soll in Bezug auf die
vorgegebene Thematik einer urbanen Offenheit Gewähr leistet sein.
Auf
der gesamten Veranstaltung ist der Kontakt zu den Medien vorgesehen. Die
vorliegende Symposiums- bzw. Pressemappe soll den Zugang erleichtern helfen.
Allen
Teilnehmern sollen neben einem bereichernden Zuhören und vielfältigen
Gedankenaustausch Tage der geistigen und kulturellen Wertschöpfung, und
d. h. ethischer Lebensspannung gegeben werden. Ein „ethisch bewusstes
Leben“ sollte grundsätzlich von einem ästhetisch hohen Genuss geprägt sein,
es sollte dabei ebenso freudevoll wie auch in einem umfassend guten Sinne „gut“,
und d. h. im Endergebnis überlebensfähiger, weil besser als eine
mögliche Alternative sein.